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HW3 Claim
HW3 Claim

Tesla leadership

21 August 2024

Teslas eigener VP hat es gesagt. HW3 fährt ein 'smaller model'.

Teslas VP of Autopilot räumte öffentlich auf X ein, dass Hardware-3-Fahrzeuge ein 'smaller model' fahren als Fahrzeuge mit der neueren AI4-Hardware. Teslas oberster FSD-Ingenieur bestätigte die Produktdifferenzierung selbst.

We were able to achieve similar performance as the AI4 12.5 release with a relatively smaller model for AI3.

Wer Ashok Elluswamy ist

Ashok Elluswamy ist Teslas VP of Autopilot. Er ist der leitende Ingenieur für das Full-Self-Driving-Programm, berichtet direkt an Elon Musk und spricht in dieser Funktion für Tesla in technischen FSD-Fragen. Wenn er eine Aussage darüber trifft, wie FSD auf welcher Hardware läuft, ist das im juristischen Sinne eine Parteierklärung.

Was er sagte

Am 21. August 2024, acht Monate bevor Tesla EMEA NL Contact die erste Abmahnung des Initiators dieser Seite zurückwies, schrieb Elluswamy auf X im Rahmen einer Diskussion über FSD v12.5 und Hardware-Generationen:

We were able to achieve similar performance as the AI4 12.5 release with a relatively smaller model for AI3.

Und anschließend zu der Frage, was nötig sei, um überhaupt ähnliche Ergebnisse zu erreichen:

Deploying the larger model requires us to implement a few kernels in the compiler to emulate the same operations that are natively supported on the AI4 hardware.

Was das bedeutet (und was nicht)

Was es aussagt:

  1. Tesla hat ein kleineres Modell von FSD für HW3 entwickelt (Elluswamy nennt es 'AI3', es ist derselbe Computer). Kein gleichwertiges Modell. Keine identische Version. Eine 'relativ kleinere' Variante.
  2. Die Leistung wird als 'similar' beschrieben. Nicht als 'equivalent'. Nicht als 'identical'. NotaTeslaApp ergänzte begleitend, es sei 'not exactly the same'.
  3. Um das größere (vollständige) Modell auf HW3 laufen zu lassen, muss Tesla separate Workarounds ('kernels') im Compiler implementieren, die Operationen emulieren, die AI4 'nativ' unterstützt.

Was es nicht aussagt:

  • Nicht, dass HW3-Fahrzeuge das vollständige FSD-Modell erhalten
  • Nicht, dass die Leistung identisch zu AI4 ist
  • Nicht, dass es keine Unterschiede in Sicherheit oder Funktionalität gibt
  • Nicht, dass HW3 alles kann, was AI4 kann

Das ist der Moment, in dem Tesla die Abstreitbarkeit verlor

Bis August 2024 konnte Tesla noch behaupten, 'FSD werde demnächst per OTA für jeden auf jeder Hardware-Generation verfügbar sein'. Mit dieser öffentlichen Erklärung des eigenen VP änderte sich das. Ab diesem Datum weiß Tesla öffentlich, und jeder, der nachschaut, weiß öffentlich, dass HW3 und AI4 grundsätzlich unterschiedliche Produkte fahren.

Tesla Support wies Mischa Sigtermans am 24. April und 9. Mai 2025 mit der Begründung ab, FSD hänge von 'regulation and software development' ab. Diese Ablehnung widerspricht unmittelbar dem, was Teslas eigener FSD-Verantwortlicher acht Monate zuvor öffentlich erklärt hatte. Damit ist Teslas Reaktion auf die Abmahnungen nicht nur bedauerlich. Sie ist nach Artikel 6:193c des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs (irreführende Geschäftspraxis) rechtlich angreifbar: Tesla gab eine Standardantwort, von der zum Zeitpunkt der Abgabe bekannt war, dass sie nicht der Wahrheit entsprach.

Quellenverifizierung

Der X-Post wurde vom unabhängigen Tesla-Tracker NotaTeslaApp aufgegriffen, der eine ausführliche technische Analyse veröffentlichte. Siehe:

https://www.notateslaapp.com/news/2204/tesla-hw3-runs-smaller-fsd-model-than-ai4-performance-to-be-similar

Veröffentlicht am 13 April 2026

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